Wie Kim Basinger heute aussieht
Kim Basinger: Von Hollywood-Strahlkraft zur Ruhe
Kim Basinger, eine der ikonischen Schauspielerinnen der 80er- und 90er-Jahre, hat in den letzten Jahren ihr Leben stark verändert. Während sie früher im Rampenlicht stand und für ihre Rollen in populären Filmen bekannt war, hat sie sich heute anderen Prioritäten verschrieben. Mit 72 Jahren ist sie nicht mehr so präsent wie früher, doch ihr Einfluss auf die Filmwelt bleibt unvergessen.
Ihre Karriere begann in den späten 70er-Jahren, als sie durch ihre Rolle in dem Erotikfilm „9 1/2 Wochen“ Aufmerksamkeit erregte. Diese Darstellung brachte ihr nicht nur Popularität, sondern auch einen Platz unter den begehrtesten Frauen Hollywoods. Später zeigte sie, dass sie auch in ernsteren Rollen brillieren kann. Im Jahr 1998 gewann sie den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Darstellung einer Escort-Dame in Curtis Hansons Film „L.A. Confidential“. Doch kurz nach dieser Auszeichnung zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück – eine bewusste Entscheidung, die ihr Leben veränderte.
Im Alter von zwanzig Jahren wurde Kim Basinger von einer renommierten Modelagentur entdeckt. Obwohl sie damals täglich bis zu 1.000 Dollar verdiente, war die Modewelt für sie nie das Wichtigste. Sie fühlte sich von der Eitelkeit der Branche abgestoßen und sagte in einem Interview: „Es war sehr hart, von einem Auftrag zum nächsten zu gehen und sich immer damit auseinandersetzen zu müssen, wie ich aussah.“ Im Jahr 1981 entschied sie sich, nackt für den Playboy zu posieren. Dies war für sie kein Selbstzweck, sondern ein Sprungbrett, um ihre wahre Leidenschaft zu verfolgen: die Schauspielerei.
Der große Durchbruch und die Erfolge
Ihr großer Durchbruch kam mit ihrer Rolle als Bond-Girl in „Sag niemals nie“ (1983) an der Seite von Sean Connery. Die Rolle in dem erotisch-romantischen Kultfilm „9 1/2 Wochen“ markierte einen Wendepunkt in ihrer Karriere und festigte ihr Image als sinnliche Hollywood-Beauty. Weitere bedeutende Werke in ihrer Filmografie waren „Batman“ (1989), „Getaway“ (1994) und „Prêt-à-Porter“ (1994). Nach ihrem Oscar-Erfolg in „L.A. Confidential“ (1998) kann sie stolz darauf sein, die einzige Schauspielerin zu sein, die nackt für den Playboy posiert und einen Academy Award gewonnen hat.
Doch die Auszeichnung brachte keinen echten Schub für ihre Karriere. Stattdessen zog sie sich zurück. In einem Interview mit „Vanity Fair“ im Jahr 2013 sprach sie offen über ihre Zeit in Hollywood. Sie betonte, dass sie „gesegnet sei, weil sie so lange überlebt habe“. Obwohl sie immer ein Verfechter der Kunst war, hatte sie tiefe Vorbehalte gegenüber der Künstlichkeit des Berühmtseins. „Ich bin kein Mädchen für rote Teppiche“, erklärte sie, „aber ich liebe die Arbeit.“
Rückzug und neue Lebensabschnitte
Basinger berichtete, dass sie eine Zeit lang unter Agoraphobie und Angstzuständen gelitten habe. Sie musste sich aus dem Rampenlicht zurückziehen und mit ihren Stimmungsschwankungen kämpfen. „Jetzt wache ich auf und genieße das Leben“, sagte sie damals. „Ich wollte nicht auf Drogen leben. Ich wollte mich allem stellen, wovor ich Angst hatte.“ Auch die Beziehung zu ihrer Tochter Ireland, die 1995 geboren wurde, war ein Grund, sich zurückzuziehen. „Meine Tochter ist im Rampenlicht aufgewachsen, aber ich habe versucht, ihr Stabilität und eine ruhigere Welt zu bieten.“
Trotz ihres Rückzugs aus dem öffentlichen Leben ist Kim Basinger nie ganz aus der Öffentlichkeit verschwunden. In den letzten 20 Jahren war sie in verschiedenen Fernseh- und Kinoproduktionen aktiv, darunter „8 Mile“ (2002), „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ (2006) und die „50 Shades of Grey“-Filme. Privat hat sie sich ebenfalls zur Ruhe gesetzt. Seit fast zehn Jahren ist sie mit ihrem Freund Mitch Stone, einem Friseur, zusammen.
Neue Interessen und Tierschutz
Zudem hat Basinger neue Aufgaben gefunden. Im Laufe der Jahre entwickelte sie eine Vorliebe für das Schreiben von Kindergeschichten. „Mein Freund und ich verbringen viel Zeit auf Hawaii, unserem Lieblingsort auf der Welt. Ich habe das Schreiben schon immer geliebt, und in letzter Zeit habe ich mich immer mehr darauf verlegt, vor allem auf Kinderbücher“, sagte sie 2017 in einem Interview. Doch das Wichtigste für sie bleibt die Arbeit mit verschiedenen Tierschutzgruppen, um die Grausamkeiten zu stoppen, die in jedem Land auf diesem Planeten stattfinden.

