James Cameron bestreitet Matt Damons Avatar-Behauptung: „Keine Vereinbarung existiert“

Matt Damon und die Avatar-Absage: Was ist wahr, was ist Fiktion?

Die Frage, ob Matt Damon die Rolle seines Lebens verpasst hat, sorgte im Juli 2021 für großes Aufsehen. Der Schauspieler, bekannt für seine Rolle als Jason Bourne, erzählte damals, dass er die Rolle des Jake Sully in Avatar – Aufbruch nach Pandora abgelehnt habe. Laut seinen Aussagen sollte er zehn Prozent der weltweiten Einnahmen für den Film erhalten haben. Diese Aussage löste eine Menge Spekulationen aus, insbesondere, da der Sci-Fi-Blockbuster über 2,9 Milliarden US-Dollar eingespielt hat.

James Cameron reagiert auf die Behauptung

Mit dem Kinostart von Avatar: Fire and Ash kam die Anekdote wieder in den Fokus. Jetzt hat sich James Cameron, der kreative Kopf hinter der Avatar-Reihe, direkt dazu geäußert. In einem Interview mit dem Hollywood Reporter bestätigte er, dass Matt Damon nie ein konkretes Angebot für die Rolle erhalten habe. Die Gespräche zwischen Cameron und Damon seien lediglich locker gewesen, ehe Sam Worthington die Rolle übernahm.

Cameron erinnerte sich an das Gespräch mit Damon: „Er sagte, dass er sehr gerne einen Film mit mir drehen würde und großen Respekt vor mir als Filmemacher hat. Aber er müsse den Jason-Bourne-Film machen. Das sei ein direkter Konflikt, also müsse er leider ablehnen.“ Doch laut Cameron gab es nie ein formelles Angebot. „Er hat nie ein Angebot bekommen. Es gab nie eine Vereinbarung.“

Die zehn Prozent-Geschichte bleibt unbestätigt

Cameron betonte weiter, dass es nie über die Figur gesprochen worden sei. „Wir sind nie so weit gekommen. Es war einfach eine Frage der Verfügbarkeit.“ Er fügte hinzu, dass Damon anscheinend daraus abgeleitet habe, dass er zehn Prozent der Bruttoeinnahmen aller seiner Filme bekomme. „Wenn das seine Voraussetzung gewesen wäre, um Avatar zu drehen, dann wäre es nicht dazu gekommen.“

Der Regisseur schloss sein Statement mit einem humorvollen Ton: „Matt, es ist okay, Kumpel! Du hast nichts verpasst.“ Obwohl die Vorstellung spannend klingt, dass Damon das lukrativste Angebot seiner Karriere abgelehnt habe, hat Cameron die Geschichte nie ernst genommen.

Avatar ohne Matt Damon bleibt erfolgreich

Trotz der fehlenden Teilnahme von Matt Damon wurde Avatar zum Erfolg. Der erste Teil brachte 2,9 Milliarden US-Dollar ein, während die Fortsetzung Avatar: The Way of Water 2,3 Milliarden erzielte. Damit belegen die Filme Platz 1 und 3 in den All-Time-Charts.

Auch Avatar: Fire and Ash, der seit dem 17. Dezember 2025 im Kino läuft, hat sich bewährt. Mit 345 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende zeigte der Film, dass die Reihe weiterhin populär ist. Allerdings lag der Startwert knapp 100 Millionen US-Dollar hinter dem von The Way of Water zurück.

Zukunft der Avatar-Reihe

Die Frage bleibt, ob Avatar: Fire and Ash den Vorgängern mithalten kann. Mit der Fortsetzung wird die Welt von Pandora weiter erforscht, und die Zuschauer erwarten spannende Entwicklungen. Der Erfolg hängt auch davon ab, wie gut die Filme in den Kinos performen und ob sie neue Fans gewinnen können.

James Cameron hat bereits angekündigt, dass die dritte Folge der Serie weitere Innovationen bringen wird. Die Reaktionen der Zuschauer und die finanziellen Ergebnisse werden entscheiden, ob die Avatar-Reihe auch in Zukunft weiterhin ein Megahit bleibt.

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