Die Gewinner der Golden Globes – eine große Überraschung für DiCaprios Film
Die Golden Globes 2024: Erfolge für „One Battle After Another“ und „Hamnet“
Die Golden Globe Awards, einer der bedeutendsten Film- und Fernsehpreise in den USA, fanden am Sonntagabend in Beverly Hills statt. Mit dabei waren zahlreiche Stars aus Hollywood und internationalen Produktionen. Der Politthriller „One Battle After Another“ und der Historienfilm „Hamnet“ standen im Mittelpunkt der Verleihung und erhielten mehrere Auszeichnungen. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 83. Mal verliehen wurde, umfasste 27 verschiedene Kategorien, darunter auch erstmals die Auszeichnung für den besten Podcast.
„One Battle After Another“, ein Politthriller von Regisseur Paul Thomas Anderson, gewann den Golden Globe in der Sparte „Komödie/Musical“. Zudem wurde Anderson für seine Regie in der Kategorie „Beste Regie“ ausgezeichnet. Der Film gilt als Favorit für die Oscars, die im März vergeben werden. In der Kategorie „Beste Komödie/Musical“ setzte sich der Film gegen Titel wie „Bugonia“ und „Marty Supreme“ durch.
Erfolge bei den Golden Globes
Der Historienfilm „Hamnet“, der die Shakespeare-Familie thematisiert, gewann den Golden Globe als bester Drama-Film. Die irische Schauspielerin Jessie Buckley erhielt den Preis als beste Hauptdarstellerin in einem Drama. Sie setzte sich unter anderem gegen Jennifer Lawrence, Renate Reinsve, Julia Roberts und Tessa Thompson durch.
Für die Rolle des Hauptdarstellers in einem Drama wurde der Brasilianer Wagner Moura mit dem Golden Globe geehrt. Er überzeugte mit seiner Darstellung in dem Thriller „The Secret Agent“. Ebenfalls in der Kategorie „Beste Regie“ nominiert war Chloé Zhao, die mit ihrem Film „Hamnet“ den Golden Globe für den besten Drama-Film gewann.
Neue Stars bei den Golden Globes
Timothée Chalamet, der bereits fünffach für einen Golden Globe nominiert war, gewann endlich seinen ersten Preis. Er wurde als bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical für seine Rolle in „Marty Supreme“ ausgezeichnet. In seiner Dankesrede betonte er, dass er dankbar für das sei, was er habe, und dies ihm in der Vergangenheit geholfen habe, bei Preisverleihungen leer auszugehen.
Auch die Australierin Rose Byrne gewann ihren ersten Golden Globe. Sie wurde für ihre Rolle als überforderte Mutter in dem Comedy-Drama „If I Had Legs I’d Kick You“ geehrt. Byrne setzte sich gegen starke Konkurrentinnen wie Cynthia Erivo, Kate Hudson und Emma Stone durch.
Weitere Preisträger
Teyana Taylor, Sängerin und Schauspielerin, gewann den Golden Globe als beste Nebendarstellerin in dem Politthriller „One Battle After Another“. Sie setzte sich gegen Emily Blunt, Elle Fanning, Ariana Grande und andere durch.
Stellan Skarsgård wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Er überzeugte in dem Familiendrama „Sentimental Value“ mit seiner Darstellung eines Vaters, der von seinen Töchtern entfremdet ist. In seiner Dankesrede sagte er, dass er sich für zu alt gehalten habe, um zu gewinnen, doch er sei froh darüber, dass ein kleiner norwegischer Film ohne großes Budget Aufmerksamkeit erhalte.
Weitere Auszeichnungen
In anderen Kategorien wurden folgende Preise verliehen:
- Bester nicht-englischsprachiger Film: „The Secret Agent“ (Brasilien)
- Beste Filmmusik: „Blood & Sinners“
- Bestes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
- Bester Song in einem Film: „Golden“ in „KPop Demon Hunters“
- Bester Podcast: Good Hang with Amy Poehler
- Bester Animationsfilm: „KPop Demon Hunters“
Zudem gab es Auszeichnungen für Serien, darunter die beste Komödie/Musical-Serie „The Studio“ und die beste Miniserie „Adolescence“. Auch für die beste Schauspielerin und Schauspieler in Serien sowie für den besten Stand-up-Comedian wurden Preise vergeben.
Die Golden Globe Awards gelten als Indikator für die Oscar-Nominierungen und zählen somit zu den wichtigsten Ereignissen im Filmjahr.

