„Er war gemein zu uns allen“: Dieser Oscar-Gewinner musste wegen Jim Carrey in Therapie
Die Herausforderung eines Maskenbildners im Hollywood-Alltag
In der Filmbranche, besonders in Hollywood, ist es nicht ungewöhnlich, dass Comedy-Schauspieler für eine angespannte Atmosphäre auf den Drehplätzen sorgen. Bill Murray, beispielsweise, gilt als einer der unangenehmsten Drehpartner. Seine Kollegen berichten von Problemen, die er während der Dreharbeiten verursachte. Auch andere Comedy-Legenden wie Mike Myers und Chevy Chase haben ihre eigene Geschichte mit unruhigen Sets. Jim Carrey, obwohl er normalerweise nicht für ein schlechtes Verhalten bekannt ist, war eine Ausnahme, als er an „Der Grinch“ arbeitete.
Jim Carreys Verkörperung des Grinches
Jim Carrey musste während der Dreharbeiten zu „Der Grinch“ tagtäglich mehrere Stunden in Latex und Fell eingehüllt werden. Diese Belastung machte ihm schnell zu schaffen. Er war nach kurzer Zeit völlig elend und drohte sogar damit, die Dreharbeiten zu beenden und seine Gage zurückzuzahlen. Seine schlechte Laune beeinträchtigte auch die Crew, die Tag für Tag unter seinem Unmut litt.
Kazuhiro Tsuji, der Maskenbildner, erzählte in einem Interview, dass Carrey auf dem Set wirklich gemein zu allen war. Anfangs konnten sie kaum vorankommen, da Carrey oft verschwand und das Kostüm zerriss. Es dauerte zwei Wochen, um Material für nur drei Drehtage zu produzieren. Tsuji erinnert sich an einen besonders schwierigen Tag, als Carrey plötzlich aufstand und sagte: „Diese Farbe ist anders als die, die du gestern verwendet hast“. Tatsächlich war es dieselbe Farbe, doch Tsuji musste trotzdem seinen „Fehler“ ausbessern, weil Carrey der Star war.
Ein emotionaler Kampf für den Maskenbildner
Nach den Dreharbeiten zu „Der Grinch“ war Tsuji am Ende seiner Kräfte. Die ständige Unsicherheit, ob Carrey im nächsten Moment ausflippen oder seine Meinung ändern könnte, war für ihn zu viel. Als introvertierter Künstler fühlte er sich überfordert und suchte deshalb einen Therapeuten auf. Heute lebt Tsuji weitgehend zurückgezogen und nimmt nur noch vereinzelt Filmprojekte an. Stattdessen widmet er sich lieber seiner Arbeit an Skulpturen, die weniger unvorhersehbar sind als egomanische Hollywoodstars.
Ein weiteres Beispiel für schwierige Stars
Nicht nur Jim Carrey hat es in seiner Karriere geschafft, Menschen zu belasten. Auch Harrison Ford hat in seiner Zeit in Hollywood nicht immer Freunde gemacht. Welche Schauspiel-Legende ihn sogar regelrecht verachtet, erfährt man in einem weiteren Artikel.
Fazit
Die Arbeit auf einem Filmset ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch emotional herausfordernd. Besonders bei Stars, die ihr eigenes Spiel spielen, kann es zu Spannungen kommen. Der Erfolg eines Films hängt nicht nur von den Darstellern ab, sondern auch von der Arbeit der hinter den Kulissen tätigen Künstler. Und manchmal braucht es mehr als nur Talent – es braucht auch Geduld und Resilienz.

