Enttäuschungen im Beruf: Morgane Ferru erzählt über ihr Leben als Schauspielerin

Morgane Ferru: Weihnachten, Beruf und Familie

Morgane Ferru ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen im deutsch-französischen Raum. In ihrer Rolle als Krankenschwester Nora in dem ARD-Weihnachtsfilm „Weihnachtsüberraschungen“ zeigt sie nicht nur ihre professionelle Seite, sondern auch ihre persönlichen Vorlieben und Wünsche für die Feiertage. Im Interview spricht sie über ihre Familienplanung, ihre Arbeit und wie sie mit Rückschlägen umgeht.

Wünsche für Weihnachten

Im Interview gibt Morgane Ferru offen zu, dass sie materiell wunschlos glücklich ist. Für sie steht die Gesundheit ihrer Familie an erster Stelle. Gemeinsame Zeit miteinander ist ihr besonders wichtig. Da sie nicht alle am selben Ort lebt, freut sie sich besonders darauf, an Weihnachten mit ihrer Familie zusammenzukommen. Sie betont, dass es für sie nicht darum geht, etwas zu schenken, sondern vielmehr, gemeinsam Zeit zu verbringen.

Planung der Weihnachtszeit

Morgane Ferru hat sich einen gewissen Rhythmus für die Weihnachtszeit eingerichtet. An Heiligabend verbringt sie meistens mit ihren Eltern und ihrer Schwester in Zürich. Die beiden Feiertage verbringt sie dann mit der Familie ihres Partners in Deutschland. Obwohl dies manchmal stressig sein kann, ist es für sie ein lohnenswertes Ritual.

Stress und Organisation

Der Trubel um Weihnachten gehört für Morgane Ferru einfach dazu. Sie erwähnt, dass die Organisation und das Hin- und Herfahren oft sehr anstrengend sind. Allerdings sieht sie diesen Stress positiv, da er mit der Freude verbunden ist, mit den Liebsten zusammen zu sein.

Weihnachten und Religion

Morgane Ferru teilt ihre eigene Sicht auf die religiöse Bedeutung von Weihnachten. In ihrem Umfeld wird es nicht mehr so stark religiös gefeiert. Vielmehr geht es darum, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Für sie steht die Besinnlichkeit im Mittelpunkt – sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Gemeinschaft, Liebe und ein liebevoller Umgang miteinander.

Umgang mit Enttäuschungen

In einem Moment des Films, in dem Nora sowohl im Berufs- als auch im Liebesleben Abfuhr erhält, fragt Morgane Ferru, wie sie mit solchen Situationen umgeht. Sie betont, dass sie sich nicht physisch abreagiert, aber emotional Zeit braucht, um mit Enttäuschungen umzugehen. Danach versucht sie, die Dinge positiv zu sehen und auf Neues zu hoffen.

Unterstützung durch Freunde

Morgane Ferru betont, dass sie von ihrer engen Freundesgruppe unterstützt wird. Auch unter Kolleginnen und Kollegen stärken sie sich gegenseitig. Eine Umarmung oder ein auskotzen können helfen, die negativen Emotionen abzubauen.

Beruf und Privatleben

Ihr Partner Ulrich Brandhoff ist ebenfalls Schauspieler. Morgane Ferru sagt, dass sie Beruf und Privatleben gut trennen können. Sie unterstützen sich gegenseitig und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Es ist schön, einen Partner zu haben, der die Herausforderungen und Freuden dieses Berufs nachvollziehen kann.

Die „Nummer zwei“

In dem Film sagt Nora, dass es ihr Lebensmotto sei, die „Nummer zwei“ zu sein. Morgane Ferru erzählt, dass sie als jüngere Schwester solche Gedanken gehabt hat, jedoch nie negativ. Sie hat immer zu ihrer Schwester aufgeschaut und gemeinsam Theater gespielt.

Weihnachten in Frankreich und Deutschland

Morgane Ferru hat französische Traditionen, die ihr Weihnachtsfest besonders machen. In Frankreich wird Weihnachten anders gefeiert – die Geschenke werden erst am 25. Dezember geöffnet. Das war für sie als Kind eine besondere Erfahrung. Heute geht es ihr vor allem darum, bewusst Zeit miteinander zu verbringen.

Beziehung zu Freunden

Morgane Ferru betont, dass ihre Schauspielkarriere die Beziehung zu ihren Freunden nicht verändert hat. Ihre Freunde haben schon früh ihre Begeisterung für die Schauspielerei miterlebt und freuen sich, dass sie davon leben kann.

Zürich und Berlin

Morgane Ferru fühlt sich in Berlin zu Hause, doch sie zieht es immer wieder zu ihrer Familie. Ihre Mutter lebt in Frankreich, was sie besonders sehnsüchtig macht. Zürich bietet eine hohe Lebensqualität, doch sie möchte dort nicht mehr leben. Für sie ist Berlin der richtige Ort.

Dialekt und Rollen

In dem Film „Und morgen seid ihr tot“ spricht Morgane Ferru Schweizerdeutsch. Sie erklärt, dass es für sie keine große Herausforderung war, da sie den Dialekt aus ihrer Jugend kannte. Allerdings musste sie sich an das spezielle „R“ von Daniela Widmer gewöhnen.

Weg zur Schauspielerei

Morgane Ferru begann ihre Karriere bereits in jungen Jahren am Theater. Durch ihre Schwester kam sie zum Schauspiel. Zwischen Meeresbiologie und Schauspiel stand sie lange, bis sie sich letztendlich für die Schauspielerei entschied. Sie betont, dass sie heute nichts anderes als Schauspielerin vorstellen kann.

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