George Clooney: Neue französische Familie
George Clooney und seine Familie haben sich in Frankreich niedergelassen
Der Hollywood-Star George Clooney, der mit 64 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich hat, hat sich gemeinsam mit seiner Familie in Frankreich niedergelassen. Der Schauspieler, bekannt für Rollen wie in „Ocean’s Eleven“ oder „Up in the Air“, und seine Ehefrau Amal, eine Menschenrechtsanwältin aus Großbritannien, leben nun auf einem Landgut im Süden Frankreichs. Mit ihren achtjährigen Kindern genießen sie das Leben in einer idyllischen Umgebung, die den Clooneys viel Ruhe und Sicherheit bietet.
Ein Zuhause in Südfrankreich
Clooney hat in verschiedenen Interviews erzählt, wie sehr er sich in diesem neuen Zuhause wohlfühlt. Er betonte, dass es für ihn der glücklichste Ort sei, an dem seine Kinder Freude und Normalität erfahren können. „Ich liebe unser Leben dort wirklich sehr“, sagte er gegenüber RTL. Der Schauspieler verglich das Leben auf dem Bauernhof mit seiner eigenen Kindheit in Kentucky, wo er auch Freiheit und Natur erlebte.
Ein weiterer Vorteil des Lebens in Frankreich ist die geringere Präsenz von Paparazzi. „Hier werden keine Fotos von Ihren Kindern gemacht. Es gibt keine Paparazzi, die vor der Schule lauern. Das ist für uns sehr wichtig“, erklärte Clooney. Für ihn war es entscheidend, einen Ort zu finden, an dem seine Kinder ein normales Leben führen können, ohne ständig im Rampenlicht zu stehen.
Die Einbürgerung in Frankreich
Laut französischen Medien kaufte das Paar im Sommer 2021 ein Anwesen zwischen Saint-Tropez und Aix-en-Provence. Der Bürgermeister der Gemeinde Brignoles begrüßte die Clooneys offiziell und veröffentlichte ein Foto auf Facebook, auf dem man George und Amal Clooney zusammen mit ihren Kindern sieht. „Nun ist es offiziell: George und Amal Clooney sind Einwohner unserer schönen Gemeinde“, schrieb er damals.
Die Einbürgerung des Ehepaares und ihrer Kinder wurde im französischen Amtsblatt veröffentlicht. Allerdings mussten Clooney und seine Frau einem strengen Prozedere folgen, das Sicherheitsüberprüfungen und Interviews umfasste. Obwohl die genauen Gründe für die Einbürgerung nicht öffentlich bekannt gegeben wurden, wird vermutet, dass die kulturelle Verbundenheit und der Wunsch nach einem ruhigeren Leben eine Rolle gespielt haben.
George Clooney und die französische Kultur
Clooney hat in Interviews oft seine Liebe zur französischen Kultur und Sprache zum Ausdruck gebracht. „Ich liebe die französische Kultur, Ihre Sprache, auch wenn ich nach 400 Tagen Unterricht immer noch genauso schlecht bin“, sagte er. Trotz der sprachlichen Herausforderungen scheint der Schauspieler sich gut in seinem neuen Zuhause zurechtzufinden.
George Clooney und seine Filmkarriere
Zurzeit ist Clooney in dem Roadmovie „Jay Kelly“ zu sehen, der von der Kritik gelobt wird. In dem Film spielt er einen Schauspieler, der durch eine Europa-Reise seinen inneren Konflikt löst. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ berichtete er über seine täglichen Reisen zwischen London und Paris sowie zwischen Aix-en-Provence und Paris. „Ich nehme sehr häufig den Zug“, sagte er. Im Zug wird er meist unbemerkt bleiben: „Ach, manchmal sagen Leute ‚Hallo‘. Die reden ganz normal mit uns.“
Der Film „Jay Kelly“ wurde vom American Film Institute (AFI) als einer der zehn besten Filme des Jahres 2025 eingestuft. Dieser Status gilt als Indikator für mögliche Oscar-Nominierungen. Clooney selbst ist auch für einen Golden Globe in der Komödiensparte im Rennen.
Fazit
George Clooney hat sich mit seiner Familie in Frankreich verwurzelt. Nicht nur wegen der landschaftlichen Schönheit und der Ruhe, sondern auch wegen der Sicherheit und des normalen Lebens für seine Kinder. Seine neue Heimat hat ihm neue Perspektiven eröffnet, sowohl privat als auch beruflich. Und obwohl er noch immer Schwierigkeiten mit der französischen Sprache hat, zeigt er eine tiefes Interesse an der Kultur und dem Leben in Frankreich.

