Andrea Sawatzki und Christian Berkel entdecken ihr “größtes Tabu”

Ein Liebesgeschicht aus dem Film

Andrea Sawatzki (62) und Christian Berkel (68) lernten sich 1998 während der Dreharbeiten zum Film „Die Apothekerin“ kennen. Die Schauspielerin hat in einer aktuellen Ausgabe von „Riverboat“ erzählt, was sie an Christian Berkel sofort beeindruckt hat. Neben anderen prominenten Gästen wie Schlagerstar Michelle (53), Maria Ehrich (32), Sven Martinek (61), Ingo Naujoks (63), der Herzchirurgin Sandra Eifert sowie dem Zauberkünstler Marc Weide (34) war Andrea Sawatzki mit ihrem Ehemann am Freitagabend (9. Januar) zu Gast.

Was Andrea Sawatzki an Christian Berkel begeisterte

Moderatorin Kim Fisher (56) fragte Andrea: „Andrea, wann warst du dir sicher, dass es Christian ist für dich?“ Ihre Antwort: „Er hat sich beim Drehen immer zurückgezogen und gelesen. Das fand ich so toll. Ich habe noch nie vorher einen lesenden Schauspieler gesehen. Fand ich richtig wow.“

Christian Berkel kann sich gut an seine erste Faszination für seine heutige Ehefrau erinnern. Er sagte: „Nach der ersten Nacht saßen wir beim Frühstück und ich habe ihr gesagt: ‚Du, ich lebe gerade in Scheidung und es ist gerade glaube ich keine gute Zeit für eine nächste Beziehung.‘ Und sie sagte: ‚Ich habe auch gar keine Zeit, ich habe zwei Pferde.‘ Das hat mich schon beeindruckt. Der nächste Punkt war dann: Wir kamen am Ende dieser gemeinsamen Drehzeit nach Berlin und sind nach Stahnsdorf zu ihren beiden Pferden gefahren. Ich sah, wie sie dieses eine Pferd longierte und ich dachte: Wenn sie Dich auch so an der langen, lockeren Leine laufen lässt, dann ist das ideal.“

Hunde im Leben des Ehepaares

Wie im weiteren Verlauf des Gesprächs schnell klar wird, spielen nicht nur Pferde eine große Rolle in Andrea Sawatzkis Leben, sondern auch Hunde. Kim Fisher fragte das Ehepaar: „Was ist euer größtes Tabu?“ Andrea antwortete: „Ein vierter Hund. Das musste ich Christian versprechen. Im Dezember war ich nochmal in Rumänien in den Hundetötungen. Dort war ein sehr großer, schwarzer Hund, der nicht vermittelt werden konnte, weil er zu groß war. Ich habe aber mit unseren Söhnen schon gesprochen und ihnen gesagt: Wisst ihr, was ich mir zu Weihnachten wünsche? Und habe ihnen den Hund gezeigt und beide sagten: Kriegst Du. Und dann musste ich noch ein bisschen bei Christian arbeiten. Es sollte der vierte Hund werden.“

Christian Berkel ergänzte: „Sanft-behaarlich hat sie das gemacht und geschafft. Ihr Argument war: ‚Du, der ist 13 Jahre alt und lebt noch ein, zwei Jahre.‘ Das habe ich dann meinem Sohn gesagt, der lachte und meinte, zu ihm hätte Andrea gesagt: ‚Der lebt noch viele Jahre.‘ Dann habe ich geguckt, wie ich da irgendwie rauskomme, denn es ist ja auch nicht die beste Rolle, immer mit der Vernunft zu kommen. Aber selbst unsere Agentin, dem ich das alles erzählt habe, hat gesagt: ‚Du, Andrea wird den Hund mitbringen.‘ Aber: ich liebe ihn jetzt auch sehr. Ein wunderbarer Hund!“

Stromausfall in Berlin

Ein weniger erfreuliches Thema wurde ebenfalls in dem Format angesprochen: der Stromausfall in Teilen Berlins. Auch Andrea Sawatzki und Christian Berkel waren betroffen. Andrea erzählte: „Es war wirklich eiskalt. Wir hatten Stirnlampen, die irgendwann nicht mehr funktionierten und man sah den Atem vor dem Gesicht. Bei uns war es die ganzen Tage dunkel im Haus, wir haben automatische Jalousien, die nicht mehr aufgingen.“

Christian Berkel fuhr fort: „An die Kälte gewöhnt man sich irgendwann. Wir haben früh angefangen mit Sport, dann sind wir mit den Hunden laufen gegangen und haben uns viel bewegt und sind mit Pudelmütze und angezogen ins Bett gegangen. (…) Christian: Ich finde nach wie vor, egal aus welchen Gründen der Strom ausfällt – es ist Aufgabe des Staates, sich darum zu kümmern, dass dieses System nicht so fragil und angreifbar ist.“

Das MDR „Riverboat“ erzählt Geschichten interessanter Persönlichkeiten, immer freitags im MDR sowie rund um die Uhr in der ARD Mediathek.

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