Beste Hauptdarstellerin bei den Oscars 2026: Wer ist Jessie Buckley?

Jessie Buckley: Eine Karriere voller Meilensteine

Jessie Buckley hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Karriere als Schauspielerin hingelegt. Mit ihrer Rolle in „Hamnet“ ist sie aktuell wieder im Rampenlicht und darf sich über eine Oscar-Nominierung freuen. Doch für die irische Schauspielerin ist es nicht das erste Mal, dass sie bei den Academy Awards Aufmerksamkeit erregt. In dieser Übersicht werfen wir einen Blick auf ihre wichtigsten Karrierepunkte und verraten, was sie 2026 in einem Horrorfilm erwarten könnte.

Theatererfolge und Shakespeare-Begeisterung

Buckleys Weg begann mit einer Ausbildung an der renommierten Royal Academy of Dramatic Art in London. Nach Abschluss ihrer Studien glänzte sie in verschiedenen Shakespeare-Produktionen wie „The Tempest“, „The Winter’s Tale“ und „Henry V“. Dabei stand sie auf der Bühne im Londoner West End neben namhaften Schauspielern wie Jude Law. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für ihre spätere Karriere und zeigten ihr Talent für klassische Literatur.

Starke Serienrollen und Anerkennung

Neben ihren theatermäßigen Leistungen gewann Buckley auch in der TV-Branche immer mehr Anerkennung. Ihre Darstellung in der Serie „War and Peace“ brachte ihr viel Aufmerksamkeit ein. Danach folgten weitere starke Rollen, darunter Lorna Bow in „Taboo“ und Oraetta Mayflower in der vierten Staffel von „Fargo“. Besonders hervorzuheben ist ihre Darstellung als Lyudmilla Ignatenko in der Miniserie „Chernobyl“, für die sie 2019 den Irish Film and Television Award (IFTA) erhielt.

Musikalischer Durchbruch mit „Wild Rose“

2019 war ein besonders erfolgreiches Jahr für Buckley. Sie übernahm die Hauptrolle in dem Country-Musikdrama „Wild Rose“ und interpretierte dabei die Figur der Rose-Lynn Harlan. Die Rolle brachte ihr nicht nur einen weiteren IFTA ein, sondern auch die Möglichkeit, Songs aus dem Film beim Glastonbury Festival live zu performen. Der Soundtrack erreichte zudem Platz 1 der UK-Country-Albumcharts.

Hollywood-Erfolg und Vielfalt

Seitdem hat Buckley sich in Hollywood etabliert und zeigt eine breite Palette an Fähigkeiten. 2019 verkörperte sie Rosalyn Wilder in dem Biopic „Judy“ an der Seite von Renée Zellweger. Im selben Jahr ließ sie das Publikum in Charlie Kaufmans Netflix-Drama „I’m Thinking of Ending Things“ tief in die Abgründe einer zerrissenen Seele blicken.

Erste Oscar-Nominierung

Im Jahr 2021 sorgte Buckley mit ihrer Rolle in „Frau im Dunkeln“ für Aufsehen. In Maggie Gyllenhaals Regiedebüt spielte sie die junge Leda und überzeugte mit einer intensiven und nuancierten Darstellung. Die Belohnung: Ihre erste Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin. Auch ihr Kollege Paul Mescal stand in dem Film vor der Kamera.

Beeindruckende Leistung in „Hamnet“

In Chloé Zhaos Shakespeare-Drama „Hamnet“ übernimmt Buckley die Rolle der Agnes. Ihre Darstellung ist roh, ehrlich und zutiefst bewegend. Obwohl die Handlung um den früh verstorbenen Sohn von William Shakespeare dreht, steht Agnes im Mittelpunkt. Buckley verleiht ihr eine Stimme, die lange nachhallt.

Für ihre Performance wurde Buckley bereits mit einem Golden Globe und einem Critics’ Choice Award ausgezeichnet. Branchenmedien wie Variety sehen sie als Topkandidatin für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.

Highlight 2026: „The Bride!“

Erneut unter der Regie von Maggie Gyllenhaal übernimmt Buckley die Hauptrolle in „The Bride!“. Dabei schlüpft sie in eine Version von Frankensteins Braut, die uns noch nie gesehen haben. Gyllenhaals Neuinterpretation des klassischen Schauerstoffs verlagert die Geschichte ins Chicago der 1930er-Jahre und verwandelt sie in ein düster-verspieltes Horror-Musical mit Steampunk-Flair. Der Film startet am 5. März 2026 in den deutschen Kinos.

Oscar-Nominierung für „Hamnet“

Jüngst wurden die Oscarnominierungen bekannt gegeben – und auch hier ist Buckley mit „Hamnet“ im Rennen. Die Oscars werden in diesem Jahr am 15. März verliehen. Durch die Zeitverschiebung zu Los Angeles läuft die Show hierzulande erst in der Nacht auf den 16. März.

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *