Jenna Ortega und Jodie Foster begeistern in Marrakesch

Stars und Künstler auf dem roten Teppich des Marrakesch Internationalen Filmfestivals

Das Internationale Filmfestival von Marrakesch (FIFM) ist in diesem Jahr wieder ein bedeutender Treffpunkt für Filmbegeisterte, Regisseure und Schauspieler aus aller Welt. Mit der 22. Ausgabe hat das Festival einen Höhepunkt erreicht, bei dem internationale Stars wie Jenna Ortega und Jodie Foster die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Die Eröffnungsfeier verlief unter dem ockerfarbenen Licht der Roten Stadt und bot eine Mischung aus Couture-Glamour, künstlerischer Hommage und einer Brücke zwischen verschiedenen Generationen von Stars.

Jenna Ortega, die als Kind in „Jane the Virgin“ entdeckt wurde und später mit Disney-Produktionen wie „Stuck in the Middle“ bekannt wurde, hat sich als eine der führenden Schauspielerinnen ihrer Generation etabliert. Ihre Rolle als Wednesday in der Netflix-Serie brachte ihr wichtige Nominierungen ein, darunter Emmy- und Golden Globe-Nominierungen. Zudem festigte sie ihren Ruf als Scream Queen durch ihre Teilnahme an Filmen wie „Scream“, „X“ und „Scream VI“. Im Jahr 2024 erhielt sie auch Anerkennung für ihre Rolle in Tim Burtons „Beetlejuice“. 2025 war sie als jüngstes Mitglied der Jury am FIFM vertreten.

Anya Taylor-Joy, die mit ihrem Debüt in „The Witch“ (2015) Aufmerksamkeit erregte, hat sich schnell als chamäleonartige Schauspielerin etabliert. Sie spielte in Filmen wie „Split/Glass“, „Thoroughbreds“ und „Emma“. Ihr Erfolg mit „The Queen’s Gambit“ brachte ihr einen Golden Globe und einen SAG Award ein. Seitdem wechselte sie zwischen Arthouse-Filmen und Blockbustern, wozu auch „Last Night in Soho“, „The Northman“ und „The Menu“ gehören. 2025 wurde sie ebenfalls als Jurymitglied zum FIFM eingeladen.

Jodie Foster, die bereits in jungen Jahren als Kinderstar bekannt wurde, hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Mit „Taxi Driver“ (1976) startete sie ihre Laufbahn und bestätigte ihr Talent in Filmen wie „The Accused“ und „The Silence of the Lambs“. Als Regisseurin hat sie auch Erfolge erzielt, u.a. mit „Little Man Tate“ und „Home for the Holidays“. 2025 wurde sie mit dem Étoile d’Or / Ehrenpreis des FIFM geehrt und nahm an einer öffentlichen Veranstaltung über ihre Karriere teil.

Virginie Efira und Niels Schneider zeigten sich im Jahr 2025 selten auf dem roten Teppich. Efira, die vom Fernsehen ins Arthouse-Kino wechselte, hat sich mit Filmen wie „Victoria“ und „Revoir Paris“ einen Namen gemacht. Niels Schneider, der in Filmen wie „I Killed My Mother“ und „An Impossible Love“ auftrat, begegnete Efira in einem seiner Projekte. Beide waren bei der Eröffnung des FIFM zu sehen.

Laurence Fishburne, der seit „Apocalypse Now“ und „Boyz n the Hood“ bekannt ist, ist eine große Persönlichkeit Hollywoods. Er wurde vor allem durch seine Rolle als Morpheus in „The Matrix“ berühmt. 2025 war er als Gast beim Programm „Conversation“ und sprach über seine Karriere. Zusammen mit seiner Partnerin Bronwyn Dannenfelser war er auf dem roten Teppich präsent.

Noomi Rapace, international bekannt für ihre Rolle als Lisbeth Salander in der „Millennium-Trilogie“, hat eine intensive Karriere aufgebaut. Sie hat in europäischen und amerikanischen Filmen gespielt, u.a. in „Prometheus“ und „Close“. 2025 stellte sie „Mother“ vor, ein aktuelles Projekt, an dem sie beteiligt ist.

Vincent Lacoste, der im Alter von 15 Jahren in „Les Beaux Gosses“ entdeckt wurde, ist heute eine zentrale Figur des französischen Kinos. Er wechselt zwischen Komödien und Dramen und hat in Filmen wie „Hippocrate“ und „Plaire, aimer et courir vite“ gespielt. 2025 war er als Gast am FIFM und trat neben Virginie Efira auf dem roten Teppich auf.

Bill Kramer, der CEO der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist, war 2025 ein prominenter Gast des Festivals. Er sprach in der Rubrik „Conversations“ über die globalen Ambitionen der Academy und die Rolle des Festivals als Schnittstelle für das MENA- und internationale Kino.

Dany Boon, ein Komiker und Schauspieler, machte sich mit Filmen wie „Bienvenue chez les Ch’tis“ einen Namen. 2025 war er bei der Tribut-Gala für Rawya vertreten und sprach kurz mit der Presse.

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *