Harriet Herbig-Matten: Ihre mutige Offenheit über eine schwere Herausforderung

Harriet Herbig-Matten: Eine starke Rolle und persönliche Herausforderungen

Harriet Herbig-Matten ist eine der jüngsten und beliebtesten Schauspielerinnen im deutschen Fernsehen. Mit ihrer Darstellung in der sechsteiligen Historienserie „Schwarzes Gold“ hat sie erneut Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In dieser Serie spielt sie die Figur Johanna, die mit den Lebensumständen des deutschen Ölbooms um 1900 konfrontiert ist und sich mutig gegen Machtstrukturen sowie unfaire Bedingungen stellt. Ihre Rolle ist nicht nur kraftvoll, sondern auch emotional tiefgründig, was ihre Fähigkeit als Schauspielerin unterstreicht.

In den letzten Jahren hat Harriet durch Rollen in Projekten wie „Maxton Hall“ oder „Bibi & Tina – Der Film“ gezeigt, dass sie zu einer der talentiertesten Nachwuchsschauspielerinnen gehört. Doch hinter dem Erfolg verbergen sich auch persönliche Herausforderungen, die sie in einem Interview offenbart.

Inspiration für eine starke Rolle

Die Rolle von Johanna in „Schwarzes Gold“ ist besonders beeindruckend, da sie in einer historischen Zeit angesiedelt ist, die heute kaum noch verständlich erscheint. Trotzdem bringt die Serie Themen wie Feminismus und Umweltschutz auf eine moderne Art und Weise zur Sprache. Für Harriet war Greta Thunbergs Slogan „We need more angry women“ ein zentraler Gedanke während der Vorbereitung auf die Rolle. Sie sieht darin eine Verbindung zu der Zeit, in der Johanna lebte, und betont, dass es wichtig ist, solche Werte zu vertreten.

Emotionale Herausforderung: Die Wut

Während der Dreharbeiten stellte Harriet fest, dass sie selbst einen schwierigen Zugang zur Emotion Wut hat. Johanna ist ein sehr wütender Charakter, und das hat Harriet vor neue Herausforderungen gestellt. Es war für sie spannend, diese Emotion zu erkunden und auszuleben, obwohl sie selbst nicht immer in dieser Stimmung war. Dieser Prozess half ihr, sich neu zu entdecken und ihre Fähigkeiten als Schauspielerin weiter zu entwickeln.

Der Hype und die Suche nach Abstand

Neben „Schwarzes Gold“ sorgt auch die Serie „Maxton Hall“ für großes Interesse an Harriet. Der Ruhm, der damit verbunden ist, fühlt sich für sie sowohl als Geschenk als auch als Herausforderung an. Sie betont, dass sie nach den Dreharbeiten oft Abstand braucht, um alles zu realisieren und zu verstehen, was passiert. Es sei ein schönes Gefühl, so viele Menschen zu erreichen und eine Botschaft zu vermitteln, doch gleichzeitig müsse man auch lernen, mit diesem Druck umzugehen.

Freundschaft und Zusammenarbeit

Harriet spricht auch über ihre Beziehungen zu Kollegen wie Damian Hardung und Aaron Hilmer. Sie betont, dass die Chemie zwischen den Schauspielern ein wichtiger Teil ihres Berufs ist. Mit Damian habe sie bereits von Anfang an eine gute Verbindung gehabt, und die Arbeit mit ihm sei stets harmonisch verlaufen. Auch mit Aaron habe sie sich schnell wohlgefühlt und Vertrauen aufgebaut. Solche Beziehungen seien entscheidend für die Qualität der Darstellungen und tragen dazu bei, dass die Serien glaubwürdiger wirken.

Zukunft und Perspektiven

Harriet bleibt dabei, sich weiterhin neuen Rollen zu stellen und sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Sie ist sich bewusst, dass der Weg einer Schauspielerin voller Herausforderungen ist, doch sie sieht auch die Chancen, die mit dem Beruf verbunden sind. Ob in historischen Serien oder modernen Projekten – Harriet Herbig-Matten zeigt immer wieder, dass sie eine der vielversprechendsten Talente der deutschen Film- und Fernsehbranche ist.

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