Was die “Buffy”-Stars heute tun
Buffy – Im Bann der Dämonen: Was aus den Stars der Kultserie geworden ist
Die Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ war von 1997 bis 2003 ein großer Erfolg und hat sich in die Erinnerung vieler Zuschauer eingebrannt. Jetzt wird die Fantasy-Serie mit einem Reboot neu belebt, bei dem auch Sarah Michelle Gellar, die damals als Buffy Summers bekannt wurde, eine Rolle spielt. Dieser Neuanfang wirft die Frage auf, was die Stars der Originalserie heute treiben.
Sarah Michelle Gellar: Von Buffy zu neuen Projekten
Sarah Michelle Gellar, die in ihrer Rolle als Vampirjägerin Buffy Summers einen Durchbruch erlebte, hatte zunächst abgelehnt, an einer möglichen Fortsetzung teilzunehmen. Doch nun kehrt sie zurück, um in dem Serien-Ableger als Gastauftritt zu erscheinen. Neben Ryan Kiera Armstrong, die die neue Vampirjägerin darstellt, wird Gellar auch als Co-Produzentin beteiligt sein. In einem Interview auf einem Filmfest in Italien erklärte sie ihre Ambitionen, verstorbenen Charaktere des Originals wiederzubeleben und gleichzeitig neue Geschichten zu schaffen.
Neben ihrer Arbeit im Reboot lebt Gellar privat ein stabiles Leben. Seit 2002 ist sie mit Freddie Prinze jr. verheiratet und hat zwei Kinder. Beruflich blieb ihr Weg jedoch nicht immer glatt. Nach den Kinofilmen „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und „Scooby Doo“ war sie danach selten in Filmen zu sehen. Auch ihre Serienprojekte wie „Ringer“ und „The Crazy Ones“ waren kurzlebig. Ein weiteres Projekt, in dem sie mitspielte, war die Serie „Eiskalte Engel“, die 2024 ohne sie erschien. 2023 kehrte sie mit einer Rolle in der Serie „Wolf Pack“ zurück.
David Boreanaz: Angel bleibt populär
David Boreanaz, der als Angel, Buffys große Liebe, in der Serie eine zentrale Rolle spielte, hat sich als Serienstar etabliert. Seine Karriere begann bereits 1999 mit der eigenen Serie „Angel“. Die Absetzung führte zwar zu Fanprotesten, doch Boreanaz fand schnell eine neue Anstellung. 2005 übernahm er die Rolle des FBI-Agenten Seeley Booth in „Bones – Die Knochenjägerin“. Danach folgte eine Hauptrolle in „SEAL Team“. Privat ist Boreanaz seit 2001 mit dem Model Jaime Bergman verheiratet und hat zwei Kinder.
James Marsters: Spike bleibt ein Favorit
James Marsters, der als Spike, der zweitwichtigste Vampir in Buffys Leben, bekannt ist, hat in den letzten Jahren vor allem Gastrollen gespielt. Er war in Serien wie „Hawaii Five-0“ und „Warehouse 13“ zu sehen. Zuletzt spielte er eine Hauptrolle in der Marvel-Comic-Serie „Runaways“. Obwohl er für eine „Buffy“-Reunion offen ist, hat er klare Bedingungen gestellt: Nur wenn Joss Whedon das Projekt leitet, will er dabei sein.
Alyson Hannigan: Von Willow zu Lily Aldrin
Alyson Hannigan, die als Willow Rosenberg, Buffys beste Freundin, in der Serie eine zentrale Rolle spielte, hat sich nach „Buffy“ auch in anderen Projekten bewiesen. Sie lernte ihren Ehemann Alexis Denisof am Set kennen. Nach „Buffy“ wirkte sie in Kinofilmen wie der „American Pie“-Reihe mit. Ihre zweiten großen Erfolge feierte sie in der Sitcom „How I Met Your Mother“, in der sie als Lily Aldrin zu sehen war. Zuletzt spielte sie Mutter-Rollen in Serien wie „Kim Possible“ und „Fiona & Ulysses“.
Anthony Stewart Head: Der Wächter Rupert Giles
Anthony Stewart Head, der als Wächter Rupert Giles in der Serie eine wichtige Rolle spielte, war schon vor „Buffy“ im Fernsehen bekannt. Nachdem seine Rolle als Wächter endete, wirkte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Zuletzt war er in der Komödie „First Class“ zu sehen.
Seth Green: Von Oz zu Voice-Acting
Seth Green, der als Daniel „Oz“ Osbourne, der sympathische Werwolf, in der Serie eine Rolle spielte, hat sich nach „Buffy“ in verschiedenen Bereichen der Unterhaltungsindustrie engagiert. Er ist vor allem als Voice-Actor bekannt, zum Beispiel als Chris Griffin in „Family Guy“ und Leonardo in „Teenage Mutant Ninja Turtles“. Zudem produziert er seit 2005 die Stop-Motion-Comedy „Robot Chicken“.
Nicholas Brendon und Emma Caulfield: Von Xander zu neuen Rollen
Nicholas Brendon, der als Xander Harris, Buffys bester Kumpel, in der Serie eine Rolle spielte, kämpfte nach dem Ende der Serie mit Drogensucht und Depressionen. Er übernahm wiederkehrende Rollen in Serien wie „Criminal Minds“ und „Private Practice“. Emma Caulfield, die als Anya Jenkins, die männermordende Rachedämonin, in der Serie eine Rolle spielte, war vorher in „Beverly Hills, 90210“ bekannt. Nach „Buffy“ hatte sie kleinere Rollen in Serien wie „Life Unexpected“ und „Once Upon a Time“.
Eliza Dushku und Charisma Carpenter: Neue Wege nach „Buffy“
Eliza Dushku, die als Faith, die weitere Jägerin in Sunnydale, in der Serie eine Rolle spielte, wechselte nach „Buffy“ in andere Serien wie „Tru Calling“. Sie gab 2024 ihren Rücktritt von der Schauspielerei bekannt. Charisma Carpenter, die als Cordelia Chase, die versnobte High-School-Zicke, in der Serie eine Rolle spielte, wechselte später zu „Angel“. Sie machte später Schlagzeilen durch Vorwürfe gegen Joss Whedon.
Amber Benson und Michelle Trachtenberg: Von Tara zu neuen Projekten
Amber Benson, die als Tara Maclay, die schüchterne Hexe, in der Serie eine Rolle spielte, hat sich nach „Buffy“ in der Filmbranche engagiert. Sie schrieb, drehte und produzierte Independentfilme. Michelle Trachtenberg, die als Dawn Summers, Buffys kleine Schwester, in der Serie eine Rolle spielte, war in „Gossip Girl“ zu sehen. Sie starb 2022 an Komplikationen im Zusammenhang mit Diabetes.

